Tanja Brunnhuber - Strategieberaterin für Tourismus und Destinationsentwicklung

Für alle, die Veränderung nicht nur ankündigen, sondern tragen wollen.

Komplexe Prozesse brauchen Menschen, die aushalten, was andere meiden: die Unübersichtlichkeit am Anfang, die Konflikte in der Mitte, die Unsicherheit am Ende. Ich begleite Kommunen, Tourismusorganisationen und Landkreise genau in diesen Phasen – mit dem Ziel, dass am Ende nicht nur ein Papier entsteht, sondern etwas, das trägt.

Was das für Sie bedeutet

Ob Tourismusstrategie, Governance-Klärung oder Beteiligungsprozess: Ich bringe Struktur in Situationen, in denen viele Akteure unterschiedliche Interessen verfolgen und politische Entscheidungen vorbereitet werden müssen. Meine Aufgabe ist es, Orientierung zu schaffen – ohne die Komplexität wegzureden.

Das heißt konkret:

Sie bekommen keine Powerpoint-Strategie, die im Regal verstaubt. Sondern einen Prozess, der politisch anschlussfähig ist, intern mitgetragen wird und externe Legitimation hat.

Was ich einbringe

Über dreißig Jahre Erfahrung in Strategieentwicklung und Tourismusberatung – davon mehr als zehn Jahre selbstständig mit destination to market.

Davor: Führungsverantwortung im internationalen Tourismusmarketing, unter anderem für Finnland, Australien und Western Australia auf dem deutschsprachigen Markt.

 

Ich bin Diplom-Geographin mit vertieftem Studium in Betriebswirtschaft, Soziologie und Ethnologie. Diese Kombination ist kein Zufall: Räume, Menschen, Systeme und Entscheidungslogiken – das gehört für mich zusammen.

 

Ich sitze in Lenggries und Gmund am Tegernsee. Meine Projekte sind in Bayern, Deutschland und Österreich.

Tanja Brunnhuber, Inhaberin destination to market
Diplom-Geographin Tanja Brunnhuber

Warum ich tue, was ich tue

Tourismus ist für mich kein Selbstzweck. Er ist ein Spiegel dafür, wie eine Region sich selbst sieht – und wie sie gesehen werden will. Wenn eine Gemeinde ernsthaft über ihre touristische Zukunft nachdenkt, denkt sie eigentlich über Identität, Wirtschaft und Zusammenleben nach. Genau das interessiert mich.

 

Ich arbeite an diesem Schnittpunkt, weil ich glaube: Strategien, die nicht auf das Innenleben einer Organisation oder einer Region eingehen, bleiben wirkungslos. Veränderung braucht mehr als einen Plan. Sie braucht Vertrauen, Klarheit über Rollen – und jemanden, der auch dann noch da ist, wenn es unbequem wird.

Wie ich arbeite

Ich arbeite prozess- und dialogorientiert. Das bedeutet: Workshops, Stakeholderdialoge, Zukunftswerkstätten – keine Frontalberatung.

 

Ich bringe ein eingespieltes Netzwerk aus Strategie, Nachhaltigkeit, Kommunikation und Gestaltung mit und stelle es projektspezifisch zusammen. Methodisch arbeite ich mit Ansätzen aus der Organisationsentwicklung und Prozessbegleitung – darunter Theorie U nach Otto Scharmer und Methoden aus dem NLP und dem Design Thinking.

Sprechen wir

Sie stehen vor einer strategischen Klärung, einem Strukturprojekt oder einem Prozess, der Erfahrung mit komplexen Akteurskonstellationen erfordert?

 

Dann lassen Sie uns in einem ersten Gespräch prüfen, was sinnvoll ist.

 


FAQs - Häufig gestellte Fragen

Für wen arbeiten Sie?

Meine Auftraggeber sind Kommunen, Landkreise, Tourismusorganisationen und Destinationsmanagement-Organisationen – also Organisationen, die Tourismus strategisch entwickeln oder neu ausrichten wollen und dabei mit komplexen Akteurskonstellationen umgehen müssen. Gelegentlich arbeite ich auch für touristisch relevante Unternehmen und Verbände.


Was passiert in einem Erstgespräch?

Wenn Sie ohne Ausschreibungsprozess direkt Kontakt aufnehmen: Wir klären gemeinsam, was Ihre Organisation bewegt, wo der eigentliche Klärungsbedarf liegt – und ob eine Zusammenarbeit sinnvoll ist. Das Gespräch ist unverbindlich und kostenlos, dauert 30 bis 45 Minuten.

 

Viele Projekte entstehen über öffentliche Vergabeverfahren. Auch dort stehe ich für Rückfragen zur Verfügung – nehmen Sie gerne Kontakt auf.


Wie läuft eine Strategieberatung bei Ihnen ab?

Jedes Projekt beginnt mit einer Situationsanalyse: Was ist der Ausgangspunkt, wer sind die relevanten Akteure, was soll am Ende entschieden oder verabschiedet werden? Darauf aufbauend entwickle ich einen Prozessvorschlag – meist eine Kombination aus Workshops, Stakeholderdialogen und strukturierten Entscheidungsvorlagen. Ich arbeite nicht nach Schema F, sondern passgenau auf die jeweilige Ausgangslage.


Was unterscheidet Sie von einer klassischen Unternehmensberatung?

Ich bringe keine vorgefertigten Konzepte mit. Mein Ansatz ist prozess- und dialogorientiert – das bedeutet, Strategien entstehen in der Auseinandersetzung mit den Beteiligten, nicht am Schreibtisch. Das ist aufwendiger, aber es ist der einzige Weg, der in politisch komplexen Umfeldern zu tragfähigen Ergebnissen führt.


Arbeiten Sie auch bundesweit und in Österreich?

Ja. Mein Standort ist Lenggries und Gmund am Tegernsee, meine Projekte sind es nicht. Ich begleite Auftraggeber in Bayern, aber auch bundesweit in ganz Deutschland sowie in Österreich – aktuell unter anderem in Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen.


Wie lange dauert ein typisches Projekt?

Das hängt stark vom Umfang ab. Eine fokussierte Strategieklärung kann in drei bis vier Monaten abgeschlossen sein. Komplexe Prozesse mit mehreren Stakeholdergruppen, politischen Abstimmungsschleifen und Umsetzungsbegleitung dauern häufig zwölf bis achtzehn Monate. Ich berate Sie im Erstgespräch realistisch, was für Ihre Ausgangslage sinnvoll ist.


Übernehmen Sie auch die Umsetzung?

 

Teilweise. Ich begleite Umsetzungsprozesse, übernehme Moderationen und unterstütze bei der internen und externen Kommunikation. Was ich nicht übernehme: Rechts-, Steuer-, Vergabe- oder Fördermittelberatung sowie hoheitliche Aufgaben.