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Tourismusberatung Tanja Brunnhuber

Interessantes und Wissenswertes aus unseren Themenfeldern

Strategien und Lösungen für nachhaltige Fahrradtourismuskonzepte

Fahrradtourismuskonzepte nachhaltig entwickeln - auch für die Zielgruppe der Mountainbiker
Fahrradtourismuskonzepte für die Zielgruppe Mountainbiker

Der Fahrradtourismus boomt: Rund 80 Mio. Fahrräder sind im Jahr 2020 in Deutschland in Gebrauch - so viele wie nie zuvor. Der Anteil von Pedelecs/E-Bikes nimmt dabei fast 40% ein. Diese Zahlen sind aus der jährlichen Erhebung des Zweirad-Industrie-Verbands entnommen, welcher seit mehr als 50 Jahren einmal jährlich die offiziellen Wirtschaftsdaten der deutschen Fahrradindustrie erhebt. 

Wie sehen die aktuellen Entwicklungen der Fahrradindustrie und des Fahrradtourismus aus? Wie können Tourismusregionen unter den Aspekten der Nachhaltigkeit langfristig erfolgreiche Mountainbike- und Fahrradtourismus-Konzepte entwickeln? Darum ging es in einer Online-Veranstaltung, in der ich als Expertin sprechen durfte. In diesem Blogbeitrag fasse ich meine wichtigsten Aussagen zusammen.


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Elektromobilität treibt die nachhaltige Tourismusentwicklung voran

Elektromobilität im Tourismus - Chance für Nachhaltigkeit?
Elektromobilität im Tourismus - Chance für Nachhaltigkeit?

Verkehrswende, Mobilitätskonzepte, Overcrowding, Blechlawinen am Wochenende im ländlichen Raum. Sind elektrisch angetriebene Fahrzeuge vielleicht eine Lösung? Welche Rolle spielt die Elektromobilität für den Verkehr im Tourismus und welche Vorteile bietet sie darüber hinaus? 

Wir liefern Antworten auf die Frage, warum Elektromobilität für den Tourismus wichtig ist

Wir haben uns im vergangen Jahr intensiv mit dem Thema während der Entwicklung des Leitproduktes "Emobile Deutsche Alpenstraße" beschäftigt. Immer wieder wurde in Gesprächen und Terminen klar: Die Elektromobilität ist noch nicht im Tourismus angekommen. Warum? Der Einstieg scheint noch zu kompliziert und das Wissen um die Vorteile ist noch noch nicht umfassend durchgesickert. Um diese Wissenslücke zu schließen, haben wir uns ein tolles Format überlegt: Die E-Sprechstunden!


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Overtourism und Besucherlenkung im Wintertourismus

Lockdown und Besucherlenkung im Wintertourismus
Das Skigebiet in Lenggries während des Lockdowns 2021

Reisende soll man nicht aufhalten – ein altes deutsches Sprichwort. Doch wie gelingt es Tourismusregionen, ihre Besucher auch im Winter dorthin zu lenken, wo sie sicher und mit Abstand erholsame Stunden in der freien Natur verbringen können?

Was uns der COVID-19-bedingte Lockdown bisher lehrte

Der noch nie dagewesene Ansturm von Besuchern zwischen dem Jahreswechsel hat gezeigt: Gerade in den sehr herausfordernden Zeiten eines COVID-19-bedingten Lockdowns suchen Menschen nach einem Ausgleich zu ihrem Alltag. Kann dieser nicht in ihrem unmittelbaren direkten Umfeld erfolgen, weil z.B. Geschäfte oder die Gastronomie geschlossen sind, streben sie dorthin, "wo was offen“ ist: Im aktuellen Fall des Lockdowns ist das der Naturraum rund um den jeweiligen Lebensmittelpunkt. Für Bewohner von Großstädten ist das häufig der Naherholungsraum in nächster Nähe der jeweiligen Metropolregionen.


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Elektromobilität im Tourismus - Mehrwert oder nur Marketing-Gag?

Elektromobilität im Tourismus am Beispiel der Deutschen Alpenstrasse
Projekt: Leitproduktentwicklung Deutsche Alpenstraße Emobil

Neue, besucherlenkende und nachhaltige Konzepte für den Outdoor- und Naturtourismus sind spätestens seit Sommer 2020 sehr gefragt. In einem Interview mit Bayern Innovativ berichte ich über mein aktuelles Projekt „Deutsche Alpenstraße E-Mobil“. Wer gleich reinhören will: Hier geht es direkt zum Podcast.

Elektromobilität im Tourismus - Tipps und Infos

Mit diesem Projekt werden Elektromobilität und Tourismus stärker mit einander verbunden. Durch entsteht eine bessere Bereitstellung von Informationen - wodurch das Reiseerlebnis mit einem E-Fahrzeug entlang der Deutschen Alpenstraße unbeschwert möglich ist. Wichtig hierfür ist eine vorhandene Ladeinfrastruktur und deren passende Kommunikation. Auch versuchen wir Hotels zu motivieren, das Thema Elektromobilität für sich weiterzuentwickeln, so dass sie u. a. e-relevante Informationen für Gäste im Internet zur Verfügung stellen. Bestenfalls erfährt ein Gast dort sofort, welche Sehenswürdigkeiten es vor Ort gibt, wo er sein Fahrzeug aufladen kann u. v. m. . Somit kann der E-mobil-Reisende sorgenfrei von A nach Z fahren und gleichzeitig die Highlights entlang der deutschen Alpenstraße erkunden.


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Strategieprozesse im Fahrradtourismus

Strategieprozesse Fahrradtourismus
Outdoor-Strategieentwicklung

Meine laufenden Projekte im Fahrradtourismus haben spätestens seit der Pandemie gezeigt, wie wichtig eine strategische Herangehensweise im Outdoor- und Naturtourismus ist. Einfach nur Schilder aufstellen und hoffen, die Menschen halten sich daran – das war einmal. Heute geht es darum, alle Beteiligten ins Boot zu holen, die Motive und Bedürfnisse der Zielgruppen zu erkennen und im Rahmen eines klaren Strategieprozesses gemeinschaftlich am Thema zu arbeiten. Wie gehen wir dabei vor?

Zielsetzung - gleich zu Beginn bitte!

Zunächst definieren wir mit unseren Auftraggebern, was die Ziele des Projektes sind. Geht es um Wertschöpfung, Inszenierung, Erlebnisraumdesign, eine Qualitätsoffensive oder die zukünftige Aufwertung oder Weiterentwicklung der vorhandenen Radwegeinfrastruktur im Rahmen von nachhaltigen Kriterien. Möchte die Destination eine Zertifizierung erlangen, und wenn ja, welche? Oder geht es um Besucherlenkung? Ziele gibt es viele, jedes für sich hat seinen Stellenwert – wichtig ist, dass für das Projekt die Ziele klar definiert sind und alle in einer gemeinsamen Richtung agieren. Das gilt auch für die Zielgruppen – je klarer diese definiert sind, umso leichter tut man sich später mit der Produktentwicklung.


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Mountainbike-Tourismus und Besucherlenkung - kein Widerspruch?

Mountainbiken und Besucherlenkung
Tanja Brunnhuber in Sölden auf Wegen mit Lenkungsfunktion

Mountainbiken als Freizeitbeschäftigung erfreut sich weiterhin steigender Beliebtheit: Innerhalb der vergangenen fünf Jahre ist die Zahl der Mountainbiker in Deutschland um etwa eine Million gestiegen (2016: 14,7 Mio.; 2020: 15,6 Mio.). Damit sind inzwischen mehr als 22 Prozent der Deutschen im Alter zwischen 14 und 64 Jahren mindestens ab und zu auf dem Bike unterwegs. (Quelle: Statista)

Rund 1 Mio. mehr Mountainbiker als vor fünf Jahren - warum?

Die junge Generation liebt die Fortbewegung per Rad, und fast jedes Kind wünscht sich im Rahmen seiner Entwicklung irgendwann ein Mountainbike. Warum? Neben einem gewissen "coolness-Faktor" ist dieser Radtyp extrem komfortabel und sehr universell einsetzbar. Auch die ältere Generation kauft sich deswegen heutzutage gerne ein vielfältig einsetzbares E-Mountainbike. Häufig für die benötigten Zwecke viel zu stark ausgerüstet, wird das motorisierte Gefährt mit großer Freude ausgefahren. Oftmals jedoch auf Wegen, die den Fahrkünsten der Fahrer nicht entsprechen. Was bedeutet dies für den Tourismus?


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Abgefahren: Im Interview mit den Grünen zum Thema Overtourism

Overtourism Podcast Tanja Brunnhuber
Tanja Brunnhuber on Air beim Podcast mit Hans Urban

Was ist der richtige Ansatz, den Ausflüglerzahlen in Bayern zu begegnen? Wie können beliebte Ferienorte, in denen in diesem Sommer teilweise Überforderung geherrscht hat ob all der Erholgungssuchenden, die großteils mit dem Auto angereist sind, wie können diese Orte in eine gute Zukunft für sich und ihre Gäste starten?

Ich war dazu im Gespräch mit Hans Urban, MdL Bündnis 90 / Die Grünen. Wir haben uns unterhalten über die richtigen Ansätze, mögliche Lösungen und ein Umdenken in den Kommunen, das nötig sein wird, um der vielzitierten Besucherlenkung Leben zu verleihen.

Worum geht es - kurz und knapp? Es braucht ein regionenübergreifendes Mobilitätsmanagement, eine überregionale Zusammenarbeit aller Beteiligten. Weg vom Kirchturmdenken und hin zu gemeinschaftlich entwickelten Konzepten. Jemand muss den Hut aufhaben, es braucht Fachkunde. Dann werden auch die richtigen Dinge getan. Neben digitaler Lenkung braucht es vor allem erst einmal Infrastrukturen vor Ort. Dann kann man auch digital wunderbar dorthin lenken. Doch die richtige Reihenfolge macht es aus: In dem Fall gilt: Analog first, digital later. Und dann braucht es Budget. Ohne Moos nix los, das war auch schon vor Corona so.

Das Thema Besucherlenkung ist schon lange aktuell. Corona hat uns nun allerdings sehr deutlich gezeigt, wo wir anpacken müssen. Also, worauf warten wir noch? Gemeinsam schaffen wir das doch!


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Besucherlenkung im Naturtourismus: Ja, aber richtig!

Besucherlenkung Naturtourismus
Besucherlenkung in Finnland - der Weg zeigt, wo es lang geht

Destinationen brauchen Touristen. Sie umwerben ihre Gäste mit immer neuen Themengebieten – vom sanften Natur-Tourismus über den Aktivurlaub bis hin zum Mountainbiking. Die Zahl der touristischen Produkte wächst. Und mit ihr die Zahl der Besucher. Die unerfreuliche Folge: Massen- und Übertourismus – gerade jetzt nach dem Ende der Corona-Sperren. Die reisefreudigen Gäste überrollen die Berge, überfluten die Wanderwege, belagern die Seen und parken, wo sie wollen. Muss das so sein? Nein, natürlich nicht. Die Lösung heißt: Besucherlenkung – den Strom der Gäste in geordnete Bahnen leiten. 

Das klingt einfacher als es ist. Denn das Thema „Besucherlenkung“ ist fast so alt wie der Tourismus selbst. Aber nur wenige Destinationen haben bisher eine sinnvolle Lösung gefunden. Ganz gleich, ob für Aktiv-Tourismus, allgemeine Freizeit-Aktivitäten oder selbst für den nachhaltigen Tourismus. 

Wie kann nun eine effektive Besucherlenkung, im Idealfall mit und durch aktiv gestaltete Erlebnisraum-Inszenierung, funktionieren? Jedenfalls nicht mit Einzelkämpfertum und Kirchturmdenken. Sondern nur, wenn der Tourismus-Standort die Interessen aller Beteiligten bündelt. Die Wünsche der Gäste ebenso wie die der Gastgeber (Einwohner, Gastronomen, Einzelhändler etc.) - ganz im Sinne eines nachhaltigen Lebensraumkonzeptes.


Außerdem: Wer Besucherströme sinnvoll lenken will, darf nicht nur lokal denken. Sondern sollte (über)regional ansetzen: Die beteiligten Gemeinden müssen zusammenarbeiten und gemeinsam ein Konzept für eine langfristig wirksame Strategie entwickeln. Dazu gehört unbedingt auch, die Lenkungsmaßnahmen regelmäßig zu überprüfen – z.B. durch ein zeitliches und räumliches Besuchermonitoring.

Das Erfolgsrezept einer Besucherlenkung heißt: Kooperation statt Konfrontation – Angebote statt Verbote. Es genügt nicht, Wege zu sperren oder Parkraum zu verknappen. Die Destinationen sollten außerdem den Wissensstand ihrer Besucher erhöhen, sie aktiv über schützenswerte Gebiete informieren. Nur so kann eine Tourismus-Region ihre beiden wichtigsten Ziele erreichen: Den Gästen weiterhin die größtmögliche Urlaubs- und Erlebnisqualität zu bieten und gleichzeitig die begehrten Schutz- und Erholungsgebiete zu schonen und zu bewahren.

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Eine Marke: Tanja Brunnhuber und destination to market

Tourismusberatung von Menschen für Menschen - destination to market
Tanja Brunnhuber beim Tourismus- und Gesundheitstag der Zugspitz Region

Corona hat bisher neben all den Unwägbarkeiten und Veränderungen in der Tourismuslandschaft einen positiven Effekt für mich gehabt: Ich habe in kürzester Zeit unglaublich viel gelernt. Und zwar unter anderem durch einen virtuellen Kontakt mit Menschen, die ich im normalen Berufsleben sonst nie kennengelernt hätte. Eine davon ist die Personal Brand Expertin Kerstin Hoffmann. Nun hat sie mit #Personalbrandmix 2020: Blog- und Webparade für Personenmarken aufgerufen, sich mit einigen Fragen zur eigenen Sichtbarkeit in den sozialen Medien und darüber hinaus zu beschäftigen.

 

Da der größte Anteil aller im Tourismus tätigen Firmen aus klein- und mittelständischen Unternehmen besteht, möchte ich mit diesem Beitrag der Vielzahl an Reisebüros, Reiseveranstaltern, Tourismusbüros oder Destinationen Inspiration und Anregung für deren ganz individuelle Sichtbarkeits-Strategie geben.


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Reisemotivation – was beeinflusst die Nachfrage im Tourismus?

Heute poste ich einen bearbeiteten Artikel aus dem Jahre 2014, der immer noch zu einem meiner stärksten Beiträge seit Anbeginn meiner Tätigkeit als Tourismusberaterin ist. Es geht um Reisemotivation und die Frage, was die Nachfrage im Tourismus beeinflusst. Damals war ich Dozentin an der Hochschule Kempten und habe mit Studierenden intensiv am Thema gearbeitet. Auch heute noch ist die Entwicklung von touristischen Angeboten, die genau auf die Bedürfnisse der gewünschten Zielgruppe passen, einer meiner Themenschwerpunkte. Gerade in Zeiten von Corona ist eine stimmige Produktentwicklung mit lenkender und wertschöpfender Funktion elementar. Nachfolgendes inkludiert neben eigenen Erfahrungen auch Auszüge der touristischen Fachliteratur, insbesondere Freyer (2009) und Bieger (2004). 

Wie geht es Euch heute mit dem Thema? Was hat Corona in der Motivation und am Reiseverhalten verändert? Ich freue mich über Eure Nachricht! Und jetzt wünsche ich viel Spaß beim Lesen!

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Und plötzlich legt Corona die ganze Welt auf Eis


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Ich habe lange überlegt, was ich zu Corona schreiben soll. Und wie persönlich es werden darf. Ich fange mal an: Wir lesen vieles rund um Corona in den letzten Wochen. Einige der Tourismusberater-Kollegen haben bereits sinnvolle Szenarien entwickelt, wie es während und nach Corona im Tourismus weitergehen wird. Aber keiner weiß, wie es wirklich kommen wird. Denn kaum jemand hat noch vor ein paar Monaten überhaupt mit einem Virus, der die ganze Welt lahmlegt, gerechnet. Uns allen ist schmerzlich bewusst, wie unerwartet und hart uns dieser plötzliche Kurswechsel getroffen hat. Sei es im Tourismus oder in allen anderen Branchen der weltweiten Wirtschaft. 

 

Corona hält uns in Atem. Viele Touristiker sind schon aus der Schock-Starre erwacht, einige harren noch aus. Wie das Kaninchen vor der Schlange warten sie ab, was als nächstes kommen wird. Nicht wenige sind damit beschäftigt, „mal schnell“ arbeitsfähige Strukturen zu schaffen, die man seit Jahren vernachlässigt oder nur ungern angepackt hat. Wir alle investieren unglaublich viel Zeit in Themen, Projekte und Maßnahmen, die wir eigentlich schon längst hätten anpacken sollen. Im Tourismus ist eines der großen Themen die Digitalisierung von Inhalten, Content und Arbeitsprozessen. Gleich danach stehen die „alten Bekannten“ touristische Produktentwicklung und Besucherlenkung auf einem Plan, den Corona vorgibt, ohne gefragt zu haben ob ihn jemand will. (klick unter dem Bild für mehr)

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Der Mensch im Fokus der touristischen Produktentwicklung

Der Mensch im Fokus der touristischen Produktentwicklung. Schon immer war "Menschen zusammenbringen", "gemeinsam etwas entwickeln", "Dinge gemeinsam nach vorne bringen" mein persönliches "Steckenpferd". In all meinen Tätigkeiten bisher hat mich dieses Thema immer wieder eingeholt und/oder auf mich gewartet. Vor fast 10 Jahren wollte ich "diesen Werten" auf die Spur kommen und habe nach etwas Herumsucherei, was da wohl das Richtige für mich sein könnte, eine Ausbildung zum NLP Practitioner, Master, Trainer und Gruppenmoderator absolviert. Gleich zu Beginn habe ich festgestellt, dass "die dort" stets wertebasiert arbeiten und das Thema Persönlichkeit und Entwicklung an oberster Stelle steht. Also genau mein Ding.

 

Doch bisher habe ich nie die Zusammenhänge zwischen Persönlichkeit und Tourismusprodukt in einer Grafik dargestellt. Am 5.12.2019 ist es soweit - beim 12. Tourismustag der Metropolregion Rhein-Neckar präsentiere ich mein Thema. Und wie man damit in kürzester Zeit erfolgreiche Produkte und Destinationen, sogar Dachmarken wie zum Beispiel in der Zugspitz Region entwickeln kann. 

Customer Journey, Customer Experience, Design Thinking. All diese Methoden beschäftigen sich mit dem Menschen. Und wie man "uns" Erlebnisse verschafft, von denen wir lange zehren. Erlebnisse, die Wertschöpfung und Wohlstand bringen. Eine Zukunft im Tourismus liefern. So manche vergessen jedoch, dass der Faktor Mensch auch bei den lokalen Interessensvertretern, Einheimischen und in der Politik eine Rolle spielt. Und genau darauf gehe ich in meinen Beratungsprojekten ein.

 

Watch out - meine Webseite wird in nächster Zeit überarbeitet und Ihr findet zukünftig mehr zum Thema Mensch und Tourismus bei mir. Denn das ist es, was mich auszeichnet und was mich beschäftigt. 


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Mit Wertangeboten erfolgreich Destinationen entwickeln

Wie Destinationen ihre Besucher in deren Freizeitgestaltung proaktiv durch touristische Produktentwicklung unterstützen.

 

Der Mensch sucht in seiner Freizeit nach Erlebnissen, die leicht zugänglich und dabei attraktiv sind. Durch eine dezidierte Angebotsentwicklung können Gäste, Besucher und Nutzer von Freizeitinfrastrukturen dorthin gelenkt werden, wo die Tourismusplaner sie gerne haben wollen. Der Mehrwert einer gezielten Produktentwicklung ist auch in Sachen Wertschöpfung unumstritten. Doch wie gelingt es Destinationen, sich durch ansprechende Produkte erfolgreich zu positionieren? Die Antwort: Sie verfügen über Marken und Produkte, die auf einem stabilen Werteschema basieren. Lesen Sie hier wie Sie dafür vorgehen:

 

1. Finden Sie eine gemeinsame Werte-Ebene

Das Schlüsselwort lautet Wertearbeit: Durch ein gelebtes Miteinander und die aktive Einbindung relevanter Entscheidungsträger entsteht ein unschätzbarer Mehrwert, der sich in Projekten erfolgreich niederschlägt. Basierend auf der Erarbeitung eines verbindenden Wertegefüges werden Produkte und Dienstleistungen zum Leben erweckt, in denen sich Leistungsträger wiederfinden und die Herzen der Zielgruppe angesprochen werden.

 

2. Definieren Sie Marken- und Produktkerne

Mit Ihren individuellen Werten – die entweder bereits erarbeitet wurden, neu gefunden oder auf Aktualität überprüft werden – entsteht ein Marken- und Produktkern. Ja, es ist vielleicht ein Schritt mehr als sonst üblich. Doch haben Produkte, die anhand eines gemeinsamen Werteschemas entwickelt werden, das größte Potential auf langfristigen Erfolg. Und daraus resultiert eine zukunftsfähige Entwicklung der gesamten Destination. Dieser Schritt lohnt also.

 

3. Legen Sie die Details für Ihre Angebote fest

Ziele und Zielgruppen haben Sie häufig schon von Anfang an vor Augen. Gemeinsam entwickelte Marken- und Produktkerne helfen, Zielsetzungen zu überprüfen. Fragen Sie sich kritisch: Wie erreichen Sie die gesetzten Ziele? Worauf wollen Sie achten, damit Sie Ihre gewünschten Zielgruppen auch wirklich ansprechen?

 

Mit diesen drei Schritten entwickeln Sie „wert-volle“ Angebote und somit Ihre Destination. Stabile Werte strahlen von innen nach außen und sind jahrelang verlässliche Basis für Marketing, Produktentwicklung und Vertrieb.

 

Fangen Sie noch heute an - der Weg zu Ihren Markenwerten und Ihrem Markenkern ist gar nicht so schwierig. Schon auf den ersten Wegabschnitten werden sich weiterführende Erkenntnisse und messbare Ergebnisse zeigen, die wichtige Teile des Ziels sind. Gerne begleiten wir Sie.

 

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Sichtbare Erfolge im LEADER Mountainbike-Projekt in Altmühlfranken

Besonders freut uns, noch Ende 2018 erste sichtbare Erfolge aus unserem LEADER-geförderten Mountainbike-Projekt in den beiden Lokalen Aktionsgruppen Regionen Altmühlfranken und Monheimer Alb/Altmühljura zeigen zu können. 

 

Das Projekt umfasst die Entwicklung moderner Mountainbike-Angebote in 9 Projektgemeinden. Nicht jede Gemeinde verfügt über die gleichen Voraussetzungen und Projektziele, doch ist es uns gelungen, über einen gemeinsamen Nenner der Zielgruppe die Projektpartner vom Thema zu begeistern und letztlich mit lokal umsetzbaren Projekten erste Steine ins Rollen zu bringen - im wahrsten Sinne des Wortes!

 

Es werden Pumptracks in den Gemeinden Gunzenhausen und Weißenburg als erste sichtbare Ergebnisse initiiert, gefolgt von gemeinsam entwickelten offiziellen Mountainbike-Angeboten für die dort ansässigen Vereine, Schulen, Einheimische sowie Besucher und Gäste. 

 

Ein wenig Zeit bleibt uns noch, dieses wirklich Spaß-machende Projekt nach vorne zu entwickeln. Mit dem RC Germania Weissenburg, der jährlich im Oktober eines wichtigsten Enduro-Rennevents in Deutschland, nämlich das Qualifying Race im Rahmen der Central European Enduro Series, organisiert, haben wir einen wundervollen Auftraggeber und Projektpartner gefunden. Diesmal geht es wirklich um´s Mountainbiken!

Markenentwicklung für Destinationen - braucht jeder Ort eine Marke?

Seit Juli 2017 entwickelt Tanja Brunnhuber die Dachmarke für die Zugspitz Region. Die Aufgabe ist spannend und zugleich herausfordernd, denn der Markenprozess wurde dort bereits vor einigen Jahren mit einer Wort-Bild-Marke ins Leben gerufen. Nun gilt es, die Marke mit Leben zu füllen. Gemeinsam mit den dort ansässigen Talschaften, Leistungsträgern und Anspruchsgruppen in den Handlungsfeldern Tourismus, Gesundheit, Landwirtschaft, Wirtschaft & Soziales sowie Klimaschutz & Energie werden in den kommenden zwei Jahren verbindende Werte, Inhalte und Kernbotschaften der Marke entwickelt und mit einem anschließenden Kommunikationskonzept in die Welt hinausgetragen. 

Anlässlich des diesjährigen Tourismuscamps (#tcamp2018) in Berchtesgaden initiierte Tanja Brunnhuber gemeinsam mit Veronika Waldleben vom dwif eine Marken-Session mit der Frage: "Braucht jeder Ort eine Marke?". Die Teilnehmer der Session kamen aus ganz Deutschland und im Sinne eines Barcamps gemäß dem Motto "sharing is caring" wurde das vorhandene Wissen und die Erfahrungswerte der anwesenden Destinationen geteilt und über Best Practices diskutiert. Ich bedanke mich bei dieser Gelegenheit nochmals ganz herzlich für den regen Input und offenen Austausch von und mit u.a. Markus Stuckmann/Ruhpolding Tourismus GmbH, Daniel Sebastian Menzel/Tourismusverband Fläming e.V., Anja Wendling/Rheinland Pfalz Tourismus GmbH und Hans-Jürgen Merkle/Feriendorf Rugana GmbH

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destination to market ist mit der ARGE Mountainbike auf der ITB 2017

Gemeinsam mit dem Team von green-solutions ist die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Mountainbike mit Tanja Brunnhuber auch in 2017 auf der ITB vertreten. Es gibt spannende Neuigkeiten zu berichten und wir freuen uns auf anregenden Austausch und gemeinsames Netzwerken auf der größten Tourismusmesse der Welt. See you soon in Berlin!

 

Jetzt noch Termin vereinbaren oder spontan vorbei schauen in Halle 6.1 am Stand 115.

 

Wir freuen uns darauf, Sie und Euch schon bald auf der ITB in Berlin zu treffen!

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Die drei wertvollsten Tipps für Mountainbike-Reiseveranstalter

In unserer Tätigkeit als Coach, Mentor und Berater von klein- und mittelständischen Mountainbike-Tourismusunternehmen treffen wir beim Thema Reiseveranstaltung häufig auf immer wieder die gleichen Herausforderungen, die es für Reiseanbieter egal welcher Größe zu meistern gilt:

  1. Der reiserechtliche Rahmen ist vielen nicht geläufig. Wer kennt die Neuerungen der EU-Pauschalreiserichtlinie bzw. hat von der Richtlinie überhaupt schon einmal gehört?
  2. Spezifische Kenntnisse in der Reiseveranstaltung sind nicht ausreichend vorhanden und man "wurschtelt sich so durch"
  3. Die Abwicklung von größeren Gruppen und Flugreisen stellen gerade Kleinunternehmer und "Nebenbei"-Veranstalter vor Herausforderungen

Bei unerwartet auftretenden Schwierigkeiten kommt dann häufig die Antwort oder "ich biete meine Mountainbike-Reisen eigentlich nur nebenbei an", "bisher ging es doch auch" oder "ich biete keine Flugreisen an, das ist mir zu kompliziert". Für genau diese Fragestellungen möchten wir ein wenig Licht ins Dunkel der Reiseveranstaltung geben, denn nicht zuletzt verfügen wir genau dazu über spezifisches Know-How anlässlich unserer Lehraufträge. Und gemäß dem Leitsatz "sharing is caring" geben wir heute ein paar Tipps in die Runde. Happy Reading!

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destination to market Jahresrückblick 2016 und erste Termine 2017

Und wieder neigt sich ein Jahr seinem Ende zu. Die Zeit verlief wie im Flug, noch kürzlich war doch noch Januar und wir haben uns auf das Tourismuscamp in Eichstätt vorbereitet? Das war übrigens unser allererstes Barcamp - eine wahnsinnig wertvolle Erfahrung und was hat sich daraus nicht schon alles ergeben! Aber lest selbst wie unser Jahr vergangen ist:

 

Nach unserem Einzug in die Coworkerei in Gmund am Tegernsee haben wir das Jahr in der "Arbeits-WG" so richtig schön und unter Gleichgesinnten begonnen. Kreative, Touristiker, Mountainbiker, Sportler und PR-Leute finden in der Coworkerei ein wunderbares "Zuhause" und ein ungezwungener fachlicher, kollegialer und freundschaftlicher Austausch auf Augenhöhe findet in diesen phantastischen Räumlichkeiten und bei schmackhaftestem Kaffee und schlichtweg "guter Stimmung" statt.

 

Im Januar öffnet ja in jedem Jahr die  CMT in Stuttgart (2017: 14.-22.1.) ihre Tore, gleich gefolgt von der f.r.e.e. in München (2017: 22.-26.2.). Und dann ging es schon weiter Richtung Berlin zur ITB (2017: 8.-12.3.). Ein alljährlicher Klassiker, und auch in 2016 waren wir mit von der Partie - sogar mit einem Gemeinschaftsstand zusammen mit unserem Netzwerkpartner green-solutions!

A propos Netzwerk: Kurz vor der ITB haben wir die ARGE Mountainbike ins Leben gerufen. Eine Gemeinschaft von Fachleuten und Experten rund ums Thema Mountainbike. Derzeit sind wir vier Mitglieder und die Pläne für 2017 sind, die ARGE Mountainbike wachsen zu lassen. Und die Website so richtig hübsch zu gestalten. Wer ist aktuell mit dabei? TrailXperience, green-solutions, destination to market und Der-Herr-Kern. Heißt echt so! 

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Mountainbike-Destinationsentwicklung in acht Schritten

Wie entwickelt "man" eine Mountainbike-Destination? Welche Schritte sind zu beachten, welche Herausforderungen zu meistern, welche Chancen zu nutzen und Potenziale zu entdecken? Als Experte für nachhaltige Mountainbike-Konzepte werden wir häufig zu Rate gezogen, wenn es bereits "brennt" und scheinbar unlösbare Anfragen zur Konfliktlösung zwischen Stakeholdern, Anspruchsgruppen, Interessenten und Nutzern auf den Tischen der Tourismusplaner oder Gemeinderäte landen. Viel besser wäre es ja, wenn wir von Anfang an im Boot wären um genau dies zu vermeiden. Aber fangen wir von vorne an. Denn darum geht es in diesem Artikel: Um die strategische Mountainbike-Destinationsentwicklung in acht Schritten.

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Wir sehen uns auf der Eurobike und beim Castlecamp in Kaprun!

Die kommenden Tage sind wir wieder unterwegs und freuen uns auf fachlichen Austausch, viele alte und neue persönliche Kontakte und anregende Netzwerkelei mit Gleichgesinnten! Am Freitag den 2.9.2016 steht der Eurobike Travel Talk an, wo Tanja Brunnhuber die Sessions Internationale Best Practices im MTB-Tourismus und Frauen als Zielgruppe im Fahrradtourismus präsentiert.

 

Anschließend geht es gleich weiter nach Kaprun zum legendären Castlecamp. Dort wird das ganze Wochenende lang Barcamp-typisch gemeinsam und intensiv an aktuellen Fragestellungen rund um die Tourismusindustrie gearbeitet. Die neuen Mountainbike-Trails am Kitzsteinhorn haben wir übrigens bereits ausprobiert und für Interessierte ein paar Tipps auf Lager!

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