Abgefahren: Im Interview mit den Grünen zum Thema Overtourism

Was ist der richtige Ansatz, den Ausflüglerzahlen in Bayern zu begegnen? Wie können beliebte Ferienorte, in denen in diesem Sommer teilweise Überforderung geherrscht hat ob all der Erholgungssuchenden, die großteils mit dem Auto angereist sind, wie können diese Orte in eine gute Zukunft für sich und ihre Gäste starten?

Ich war dazu im Gespräch mit Hans Urban, MdL Bündnis 90 / Die Grünen. Wir haben uns unterhalten über die richtigen Ansätze, mögliche Lösungen und ein Umdenken in den Kommunen, das nötig sein wird, um der vielzitierten Besucherlenkung Leben zu verleihen.

Worum geht es - kurz und knapp? Es braucht ein regionenübergreifendes Mobilitätsmanagement, eine überregionale Zusammenarbeit aller Beteiligten. Weg vom Kirchturmdenken und hin zu gemeinschaftlich entwickelten Konzepten. Jemand muss den Hut aufhaben, es braucht Fachkunde. Dann werden auch die richtigen Dinge getan. Neben digitaler Lenkung braucht es vor allem erst einmal Infrastrukturen vor Ort. Dann kann man auch digital wunderbar dorthin lenken. Doch die richtige Reihenfolge macht es aus: In dem Fall gilt: Analog first, digital later. Und dann braucht es Budget. Ohne Moos nix los, das war auch schon vor Corona so.

Das Thema Besucherlenkung ist schon lange aktuell. Corona hat uns nun allerdings sehr deutlich gezeigt, wo wir anpacken müssen. Also, worauf warten wir noch? Gemeinsam schaffen wir das doch!




Tourismuskonzepte von Menschen für Menschen - das ist unser Motto. Wir kennen die Bedürfnisse der Gäste und Nutzer und entwickeln darauf passende touristische Angebote. 

 

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Tanja Brunnhuber

Geschäftsführerin

destination to market

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Tourismusmarketing von Menschen für Menschen - destination to market
Tanja Brunnhuber, Geschäftsführerin

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